Fünf Fra­gen zum Start „Zurück in die Zukunft”

Impulse für den Über­gang in eine neue Nor­ma­li­tät

Nach gut drei Mona­ten im „Kri­sen­mo­dus“ wächst bei vie­len der Wunsch zur Nor­ma­li­tät zurück­zu­keh­ren. Die ver­gan­gene Zeit hat Erkennt­nisse her­vor­ge­bracht, wel­che Chan­cen eine andere Art von Arbeits­welt bie­tet und zugleich ganz indi­vi­du­elle Erwar­tun­gen geweckt, was „nach Corona“ zur Rea­li­tät wer­den soll. Noch wis­sen wir nicht wie die Post-Corona-Welt aus­sieht und auch nicht, ob uns noch eine “zweite Welle” bevor­steht. Auch wenn die Unsi­cher­heit das Pla­nen erschwert, so eröff­net sie zugleich auch neue Mög­lich­kei­ten und Spiel­räume: Fünf Fra­gen kön­nen jetzt hel­fen, um die Wei­chen für einen erfolg­rei­chen Weg „zurück in die Zukunft“ zu stel­len.  

Die Erfah­rung einer kol­lek­ti­ven Gesund­heits­krise ist mit emo­tio­na­len Erleb­nissen und Bil­dern ver­bun­den, die uns allen noch lange im Gedächt­nis blei­ben wer­den. Zugleich ver­än­dert die Corona-Pan­de­mie und ihre Fol­gen die Lebens- und Arbeits­welt jedes Ein­zel­nen in völ­lig unter­schied­li­cher Art und Weise: 

Ver­än­de­rung der indi­vi­du­ellen Arbeits­si­tua­tion: Wäh­rend im Kri­sen­mo­dus von vielen Men­schen – vor allem die­je­ni­gen in sys­tem­re­le­van­ten Beru­fen  phy­si­sche Anwe­sen­heit gefor­dert war und istwechselten andere Teile der arbei­ten­den Bevöl­ke­rung von einem auf den ande­ren Tag ins Home­of­fice. Wieder andere gin­gen in Kurz­ar­beit oder ver­lo­ren gar ganz ihren Arbeits­platz. 

Ver­än­de­rung der wirt­schaft­li­chen Lage: Einige Bran­chen gehö­ren zu den kla­ren „Gewin­nern“ der Kriseweil ihre Pro­dukte und Ser­vices z.B. auf­grund von „Social-Distan­cing einen immensen Boom erfah­ren haben (z.B. Online‑Händ­ler, Lie­fer­ser­vices, Cloud-Anbie­ter, etc.). Andere hin­ge­gen ste­hen heute vor der Frage, wie sie die ent­stan­de­nen finan­zi­el­len Ein­bu­ßen und einen damit ver­bun­de­nen Ver­drän­gungs­wett­be­werb über­ste­hen sol­len (z.B. Kul­tur­schaf­fende, Kauf­häu­ser, Ein­zel­händ­ler, Gas­tro­no­mie, pri­vate und öffent­li­che Mobi­li­täts­an­bie­ter, etc.).  

Aus völ­lig ver­schie­de­nen Blick­rich­tun­gen stellt sich daher für uns alle heute die Frage: Wie geht es jetzt wei­ter? Was kön­nen wir aus die­ser Erfah­rung ler­nen und wie wol­len und kön­nen wir die Zukunft posi­tiv gestal­ten? Eine zen­trale Ent­schei­dung müs­sen hier­bei Orga­ni­sa­tio­nen, Teams und jeder Ein­zelne für sich tref­fenKeh­ren wir zurück ins „alte Spiel“ oder wagen wir den Auf­bruch hin­ein in ein „neues Spiel“? (vgl. auch Zukunfts­in­sti­tut: https://www.zukunftsinstitut.de/artikel/roadmap-in-die-post-corona-oekonomie/).  

Erkennt­nisse aus unse­ren lau­fen­den Bera­tungs­pro­jek­ten sowie beglei­ten­den Mit­ar­bei­ter­um­fra­gen zeigen, dass in die­ser Ent­schei­dungs­phase ins­ge­samt fünf Ziele wich­tig sind, um den Weg „Zurück in die Zukunft“ erfolg­reich zu gestal­ten. Jedes die­ser Ziele ist wie­derum ver­bun­den mit einer Leit­frage und einer Wei­chen­stel­lung für die neue Nor­ma­li­tät: 

Ziel 1: Kun­den und exter­nes Umfeld ver­ste­hen

Frage: Wie ver­än­dern sich die Erwar­tun­gen und Bedürf­nisse unse­rer Kun­den und Part­ner?  
Wei­chen­stel­lung: Wel­che Ver­än­de­run­gen in unse­rem Umfeld sind künf­tig beson­ders rele­vant für uns?

Ziel 2: Geschäfts­fo­kus neu aus­rich­ten

Frage: Was haben wir in den letz­ten Wochen weggelas­sen oder nicht (mehr) gemacht? 
Wei­chen­stel­lung: Was davon las­sen wir auch künf­tig weg und wor­auf fokus­sie­ren wir uns statt­des­sen?

Ziel 3: Hybride Arbeits­welt gestal­ten

Frage: Was funk­tio­niert im Arbeits­all­tag digi­tal bes­ser oder gleich gutwas jedoch nicht 
Wei­chen­stel­lung: Welcher Mix aus digital-vir­tu­ell und ana­log ist künf­tig für uns der rich­tige?

Ziel 4: Indi­vi­du­elle Fle­xi­bi­li­tät ermög­li­chen

Frage: Wel­cher Arbeits­mo­dus führt bei mir per­sön­lich zu einer hohen Pro­duk­ti­vi­tät und Zufrie­den­heit? 
Wei­chen­stel­lung: Was möchte ich per­sön­lich in die neue Nor­ma­li­tät mit­neh­men und wie kann dies gelin­gen?

Ziel 5: Zusam­men­halt stär­ken

Frage: Wie hat sich unsere Zusam­men­ar­beit im Team ver­än­dert? 
Wei­chen­stel­lung: Welche Spiel­re­geln und For­mate brau­chen wir, um auch künf­tig als Team erfolg­reich zu sein?

Wie wird unsere Arbeits­welt von mor­gen aus­se­hen? Wer­den diejeni­gen recht behal­ten, die den Men­schen als Gewohn­heits­tier bezeich­nen und einen Rück­fall in alte Mus­ter vor­her­sa­gen? Oder wird sich bewahr­hei­ten, dass es keine Rück­kehr in die Vor-Corona-Zeit gibt, weil die Welt eine andere sein wird 

Frei nach dem MottoSolange nichts sicher ist, ist alles mög­lich! lohnt es sich auf jeden Fall, gemein­sam im Team die Spiel­räume und die Dyna­mik bewusst zu nut­zen, die aktu­ell im Über­gang in die Post-Corona-Zeit ent­ste­hen.    

Wenn Sie neu­gie­rig sind, wel­che Ant­wor­ten sich gemein­sam im Team auf die fünf Zurück-in-die-Zukunft-Fra­gen fin­den las­sen – oder auch wie andere Teams und Orga­ni­sa­tio­nen diese beant­wor­ten –dann kom­men Sie gerne auf uns zu. In einem leben­di­gen, vir­tu­el­len oder hybri­den „Back-To-Future-Work­shop“ oder auch in eini­gen kur­zen Team-Ses­si­ons ent­wi­ckeln wir mit Ihnen einen ers­ten Fahr­plan für den Übergang in die neue Nor­ma­li­tät.

Am 13. August stel­len wir Füh­rungs­kräf­ten in einem kos­ten­lo­sen, ein­stün­di­gen Online-Semi­nar Impulse und Metho­den zum Thema “Zurück in die Zukunft” vor – hier geht es zur Anmel­dung zum Online-Semi­nar