Inside MGMTree GmbH – 4 Fak­ten, die ich als Trai­nee gelernt habe

Wie arbei­ten Berater:innen (in Zei­ten von Social Distan­cing)? Wie geht man an ein Kun­den­pro­jekt heran? Und wie lau­fen Vor­be­rei­tung und Durch­füh­rung eines Work­shops ab?  

Auf der Suche nach Ant­wor­ten, ent­schloss ich mich inner­halb mei­nes Trai­nee­pro­gramms bei der VNG AG, 3 Monate bei der MGMTree mit­zu­wir­ken. Ein Ein­blick, der sich gelohnt hat. 

Indi­vi­du­ell befä­hi­gen

Mein ein­drück­lichs­tes Aha-Erleb­nis wäh­rend mei­ner Zeit bei der MGMTree ist die gedank­li­che Ver­an­ke­rung unse­res Bera­tungs­an­sat­zes. Jedes Unter­neh­men, jedes Team und jede Pro­blem­stel­lung sind indi­vi­du­ell. Ent­spre­chend ist auch jeder Lösungs­an­satz indi­vi­du­ell. Eine One-size-fits-all-Lösung ist eine traum­hafte Vor­stel­lung, aber, falls ange­prie­sen, uto­pisch. 

Und was bedeu­tet im Bera­tungs­kon­text über­haupt eine nach­hal­tige Lösung? Trans­for­ma­tion in Unter­neh­men nach­hal­tig zu gestal­ten, bedeu­tet, dass nicht wir die Pro­bleme unse­rer Kun­den lösen, son­dern dass wir diese selbst dazu befä­hi­gen, damit sie auch bei kom­men­den Her­aus­for­de­run­gen gestärkt sind. Denn, wenn wir die Lösung sind: Was pas­siert, wenn wir nicht mehr da sind? 

Wow, so habe ich das große Ganze noch nicht betrach­tet. Wenn man aber län­ger dar­über nach­denkt, ist diese Sicht­weise so sim­pel wie auch ein­leuch­tend. Sie lässt sich eben nur nicht ganz so ein­fach ver­kau­fen wie eine One-size-fits-all-Lösung.  

Zusam­men sind wir bes­ser

Um der Kom­ple­xi­tät der ein­zel­nen Pro­jekte gerecht zu wer­den und das best­mög­li­che Ergeb­nis zu erzie­len, ver­fol­gen wir das Tan­dem-Prin­zip. An einem Pro­jekt wird stets als Duo gear­bei­tet. Die Zusam­men­ar­beit stellt im Not­fall nicht nur eine Ver­tre­tung sicher, son­dern ermög­licht in den Arbeits­pha­sen auch ein gegen­sei­ti­ges Spar­ring. So flie­ßen alle Kom­pe­ten­zen des gesam­ten Teams in jeden Auf­trag. Damit ver­mei­det man das stän­dige „im eige­nen Saft schmo­ren“ und för­dert das „von­ein­an­der Ler­nen“.  

Diese Erfah­rung ist gerade für mich als Berufs­an­fän­ge­rin enorm wert­voll. Durch den Aus­tausch mit berufs­er­fah­re­nen Kol­le­gen steigt nicht nur meine per­sön­li­che Lern­kurve, son­dern ver­bes­sert auch ins­ge­samt das Gesamt­pa­ket beim Kun­den. Denn für gewöhn­lich ver­trauen doch viele Unter­neh­men eher auf erfah­rene Bera­ter/-innen. 

Digi­tale Work­shops erfor­dern Offen­heit und Bereit­schaft auf bei­den Sei­ten 

Ohne phy­si­sche Zusam­men­künfte sind digi­tale Work­shop-For­mate unver­zicht­bar gewor­den, denn die Alter­na­tive hieße: ‚abge­sagte Pro­jekte‘. Und da lau­tet ganz klar die Devise: geht nicht, gibt’s nicht. Mit den rich­ti­gen Col­la­bo­ra­tion-Tools, einer sau­be­ren und krea­ti­ven Kon­zept-Vor­be­rei­tung und Mode­ra­tion las­sen sich nicht nur Kleingruppen‑, son­dern auch Groß­grup­pen-For­mate rea­li­sie­ren. 

Natür­lich kön­nen vir­tu­elle Mee­tings den per­sön­li­chen Kon­takt nicht erset­zen. Den­noch: Rich­tig vor­be­rei­tet und umge­setzt sind sie deut­lich bes­ser als ihr Ruf, und gerade in kri­ti­schen Zei­ten wie die­sen mehr als nur eine Not­lö­sung. Denn letzt­end­lich hängt der Erfolg eines jeden Work­shops auch immer davon ab, wie viel Offen­heit und Bereit­schaft beide Sei­ten mit­brin­gen – egal ob bei einem phy­si­schen oder vir­tu­el­len Work­shop. 

Inves­ti­tion in die eigene Wei­ter­ent­wick­lung

Neben dem Stre­ben nach erfolg­reich abge­schlos­se­nen Auf­trä­gen und zufrie­de­nen Kun­den zählt im glei­chen Maße auch die aus­ge­wo­gene Inves­ti­tion in uns selbst. Ganz nach dem Motto: never stop lear­ning, um immer wie­der die beste Ver­sion unse­rer Selbst anzu­vi­sie­ren. Sowohl als Bera­ter/-innen wie auch als Team, in dem wir täg­lich gern zusam­men­ar­bei­ten möch­ten.  

Wir pro­fi­tie­ren dabei vom Know­how ande­rer Exper­ten, von Vor­trä­gen und Netz­werk­ver­an­stal­tun­gen (Meet-Ups). Auch feste, wöchent­li­che Zeits­lots die­nen aus­schließ­lich zur Weit­ent­wick­lung des Teams. Sie wer­den ent­we­der in Form eines Wis­sens­aus­tau­sches (Learn) oder zur Bespre­chung von inter­nen The­men (Col­la­bo­ra­tion) genutzt.  

In mei­nem 15-mona­ti­gen Trai­nee­pro­gramm darf ich ver­schie­dene Tätig­keits­fel­der inner­halb des VNG-Kon­zerns ken­nen­ler­nen, die sich an mei­nen Stär­ken und Inter­es­sen ori­en­tie­ren. Als Teil des Pro­gramms, unter­stützt die MGMTree junge Talente in ihrer per­sön­li­chen und beruf­li­chen Ent­wick­lung. Ich bin dank­bar, dass ich von die­sem Teil pro­fi­tie­ren konnte und emp­fehle MGMTree sehr gern wei­ter.

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